Wir haben Gäste. Ende letzter Woche zogen zwei jugendliche, junggesellige Herren bei den Hoppelgartens ein. Allerdings sind die zwei nur auf der Durchreise bei uns.

Sie sollten über Kijiji als lebendes Schlangenfutter mit ihren 5 Geschwistern für 10 Euro verkauft werden, weil sie zu hässlich wären um sie anderwaltig verkaufen zu können. Eine nette junge Frau erbarmte sich ihrer und kaufte alle 7. Es stellte sich heraus, dass es zwei Würfe waren, ein älterer mit etwa 5 Monate alten Tieren und ein paar jüngere Geschwister mit etwa 3 Monaten – 6 Böckchen und 1 Zippe. Da die älteren Herren schon Potent waren zeigte sich, dass die kleine Schwester bereits im jugendlichem alter von etwa 3 Monaten tragend ist. Aus diesem Grund wurden die Brüder die sich durchweg verstehen (auch die schon geschlechtsreifen, was wirklich ungewöhnlich ist) paarweise auf private Pflegestellen verteilt und das kleine Schwesterlein, darf bei der jungen Retterin aus der Not bleiben um dort in aller Ruhe ihre Babys zu bekommen und groß zu ziehen. Dabei ergab es sich, dass die Hoppelgartens auf der Suche nach einer Pflegestelle angeschrieben wurden und wie der Eingangssatz klar erkennen lässt, es nicht übers Herz brachten abzulehnen.

Nun zogen die beiden Jungs Freitag früh so gegen 2 Uhr ein, erst mal in die Quarantäneunterkünfte, da sie unter Kokzidiose litten und ihre Behandlung noch nicht ganz abgeschlossen war. Während der Quarantäne bemühten sich die Hoppelgartens sehr ihnen ihren doch beengten Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen und auch für sie anständige Namen zu finden, die sie stolz tragen können. Entweder bis ans ende ihrer Tage, oder aber bis zu ihrem Auszug in ein dann hoffentlich endgültiges Zuhause im Glück. Also wurde öffentlich beratschlagt und abgestimmt. Mit folgendem Ergebnis:

„Namenspatrone“ der beiden sind hier zu finden.

Heute sind sie dann nun in die alte Urlaubsresidenz der Hoppelgartens umgesiedelt und erfreuen sich nun an kaninchenfreundlichen 4m² Platz, chicer Kunstrasenauslegeware, zwei Toiletten, zwei Häuschen und täglicher menschlicher Zuwendung, wobei ihnen letzteres noch nicht so ganz geheuer ist. Die Ausstattung wird wohl auch noch aufgestockt bzw. wird an einem täglichem Animationsprogramm gearbeitet um keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Der Einzug:

Am Wochenende fiel in der Nacht von Samstag auf Sonntag das Gäste-WC aus. Die Einstreuversorgung war kurzzeitig nicht gesichert und somit konnte nur das Hauptklo in Betrieb gehalten werden.

Schade nur, dass der Mann des Hauses sein Stammklo nicht so einfach aufgibt und auch keinerlei Hemmungen hat, dies uneingestreut und auf dem Rand stehend zu benutzen. Markierungsverhalten? Analphabetismus? Sturheit? Trotz? Oder ist er doch nur schlaftrunken dahin gewankt, wo er auch sonst seine Geschäfte erledigt? Es wird wohl sein Geheimnis bleiben.

Auf jeden Fall wurde, nach diesem Zwischenfall, die Toilette schnellstmöglich wieder zur Benutzung freigegeben. Im Vorfeld hat, wohl niemand wirklich geahnt wie wichtig doch die Zweittoilette ist. … Das nächste Mal wird’s einfach mit einem „Besetzt“ Schildchen probiert, vielleicht bringt das ja mehr.

Und Kasimir ist doch ein echter Macho. Nicht nur das er Tofu gleich beim ersten kennen lernen ordentlich vermöbelt hat, nicht teilt und sich durchweg nur beschmusen lässt, ohne selbst tätig zu werden … nein er versucht auch ständig Tofu einzusperren. Klar sie hat ihn auch schon eingesperrt, aber das war bestimmt nur ein Versehen. Die Tür ist halt im Durchzug zugeschlagen, aber er ist fast allabendlich zu beobachten wie er ABSICHTLICH die Tür zustößt, während Tofu im Gehege ist. Das kann kein Zufall mehr sein.
Und was macht Tofu sie unterwirft sich, sie fängt sogar schon freiwillig an den Besen zu schwingen.

Aber als Macho bedenkt er bei seinem Tun nie, dass er selbst weder Schlüssel, noch wenigstens eine Hand besitzt und mit solchen Aktionen nicht nur sie ein-, sondern auch sich aussperrt.
Hach du armer Tor, zum Glück hat dieses Domizil Personal. (Das ihn im Moment immer noch vor der Tür lagern lässt, in der Hoffnung, dass auch er eines Tages dazu lernt … und das durchaus auch ohne Tofus Hilfe putzt, aber es schön findet, wenn man auch mal Hilfe bekommt.)

Egoismus ist alles, darum teilte Kasimir die ihm dagebrachten Weintrauben nicht mit Tofu, sondern schaute zu, dass er die Trauben schneller verschlang, als sie peilte, dass es Futter gab.
Da konnte dann auch keine Rücksicht auf den zum Fotografieren ungünstigen Sitzplatz genommen werden, immerhin mußte die Beute vor der Konkurrenz abgeschirmt werden.

Tja, wenn das man kein Beweis ist, dass dieser Haushalt in eine neue Kamera investieren sollte.

Die Nachbarschaft auf der Vermittlungsseite des Kaninchenschutzes, ob sie sich schon reif genug für ein eigenes Haustier halten, oder nur annehmen es wäre die Bestellseite des Lieferservices?


In Zeiten des Fellwechsels findet man ja so manche Haare in den Ecken.


Natürlich rückt da das Personal gleich mit dem Besen an.


Allerdings scheint es fast so als hätte Kasimir schon versucht den Besen zu schwingen …
JaJa ich weiß, kein Wunder bei den im letzten Artikel gezeigten Zuständen.

Anno Mai 2008

Maisonette-Wohnung ca. 6m² mit Stromanschluss, Heizung, ohne fließend warm&kalt Wasser, dafür mit Zimmerservice.

Der Bau – Fundament

Baustoffe

Wände

Stellprobe

Montage

Bezugsfertig

Bauabnahme

Erstmöblierung


Aktuell


Wissen sie was ich gar nicht leiden kann?


Wenn man sich mit der Holden gerade gemütlich zum Essen hinsetzt …


… die Nachbarn vorbeikommen …


… einem fast in den Teller fallen …


… und nicht mal den Anstand haben, überhaupt nur zu merken, dass sie stören.


als wäre man unsichtbar. schlimm …

Wenn man vom Urlaub nach Hause kommt bringt man seinen Lieben was mit. Dies

ist meine Ausbeute. Das wurde, nur für die Schlappibande, aus Bayern importiert, und noch viel mehr. Die Rübe da, links oben, wurde von unserer ehemaligen WG-Untervermieterin unter Einsatz ihres Lebens vom auf einem bayrischen Acker geklaut gefunden. Die roten Rüben, äußerst links, wurden von ihr aus Dortmund nach Bayern importiert um sie an die Kaninchen im Berlinerumland weiter zu schenken, genauso wie der Salat und der Sellerie.
Vom Grünzeug zeigten sich die beiden Mäkelbacken auch durchaus begeistert und auch die rote Bete rief durchaus Futterneid hervor, nur von der geklauten Rübe ließen sie sich noch nicht ganz so betören, aber vielleicht wird das ja noch. Wir haben ja noch gefühlte 2kg da.

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